zurück

Geschichte

Die IRIS-JÖRG wurde 1956 als eines von sechs Schwesterschiffen auf der Werft Nobiskrug in Rendsburg gebaut.

Die Auslieferung erfolgte am 24.Mai an die Reederei Süptitz & Co aus Hamburg, die dem Schiff den namen EILENBURG, nach dem Heimatort der Familie Süoptitz, gab.

IRIS-JÖRG ist 45m lang, 8m breit und hat einen Tiefgang von 2,5m (siehe Technische Daten) .

Dieser damals hochmoderne Neubau fiel nicht mehr unter die Baubeschränkungen des allieierten Konttrollrates, es handelt sich also nicht um einen "Typ Weselamnn".

Die IRIS-JÖRG ist ein Rhein-Seeschiff, konzipiertfür die Holzfahrt von Skandinavien ins Ruhrgebiet. Mit der flachen Bausweise und den umlegbaren Masten konnte man weit bis ins Inland auf Flüssen und Kanälen verkehren.

1964 wurde das Schiff an die Firma Thode in Hamburg verkauft und in SEESTERN umbenannt. Kein Jahr später kaufte Kpt. Karl Meier aus Brunsbüttel das Schiff und gab ihm den Namen seiner beiden Kinder Iris und Jörg.

In dieser Zeit hatte das Schiff jahrelang eine Charter zwischen Hamburg und Kopenhagen und fuhr diese Reise jede Woche mit Stückgut beladen.

Da das Schiff nicht in der Holözfahrt tätig war, waren auch die Ladebäume nicht nötig, so dass sie irgendwann abgebaut und den Fischern in Kappeln an der Schlei für ihre Steganlage überlassen wurden.

Ursprünglich wurde der Laderaum ,mit hölzernen Lukendeckeln verschlossen, die einzeln aufgenommen werden mussten. Um diese Arbeit zu erleichternm fasste man die mehrere Lukenbretter in Stahlrahmen zusammen, die man mit dem Lukenwagen verschieben und an den Enden der Luke stapeln konnte.

Um das Reinigen des Laderaums nach dem Transport von Getreide und Futtermitteln zu vereinfachen, waurde statt des üblichen Holzbodens eine 8cm dicke Bitumenschicht auf die Tankdecke aufgebracht.

1982 kaufte Kapitän Hubertus Klose aus Stade, der lange als Steuermann an Bord gefahren war das Kümo. Von ihm übernahm das Museum die IRIS-JÖRG im Jahre 2002 direkt aus der Fahrt.

zurück